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DRK Pressenews

Alle Meldungen des DRK.
  • Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung verabschiedet. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erkennt an, dass Teile ihrer Forderungen von den Koalitionären gehört wurden, sieht aber diese weiterhin nicht ausreichend berücksichtigt. Dazu zählen eine verlässliche Finanzierung der Vorhaltekosten, eine angemessene Beteiligung der Leistungserbringer sowie Regelungen zur Berg- und Wasserrettung und zum Bevölkerungsschutz. „Die Rettungsdienste müssen rund um die Uhr einsatzbereit sein. Dafür brauchen sie eine verlässliche Finanzierung, die auch die hohen Kosten der Vorhaltung berücksichtigt. Dass diese Klarheit im Gesetzestext weiterhin fehlt, ist enttäuschend“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK.
  • Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion haben ADAC-Luftrettung, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutscher Feuerwehrverband gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, DRF Luftrettung, Johanniter-Unfall-Hilfe mit Johanniter Luftrettung und Malteser Hilfsdienst erneut ihren Forderungen bezüglich Korrekturen an der geplanten Reform der Notfallversorgung Nachdruck verliehen. Auch der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag unterstützen die heutige Aktion.
  • Die Bundesregierung hat heute den Gesetzentwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) beschlossen. Damit beginnt das parlamentarische Verfahren zur Neuordnung der Pflegeversicherung. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht Licht und Schatten: Begrüßt wird die Rücknahme der Absenkung von Rentenansprüchen pflegender Angehöriger und die Beibehaltung der gestaffelten Leistungszuschüsse in stationären Pflegeeinrichtungen. Unterstützt wird auch die geplante fachliche Pflegebegleitung und Stärkung der Prävention und Rehabilitation. Allerdings sieht das DRK bei der langfristigen Finanzierung der Pflege weiterhin grundlegenden Handlungsbedarf. „Die Pflege steht vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig wird die Finanzierung der Versorgung für Pflegebedürftige, Angehörige und Einrichtungen zunehmend schwieriger. Deshalb brauchen wir eine Reform, die nicht nur kurzfristig die Pflegeversicherung stabilisiert, sondern die Pflege dauerhaft verlässlich absichert“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK.
  • Vom 26.09. bis 27.09.2026 führte das Jugendrotkreuz (JRK), der eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), seine jährliche Bundeskonferenz durch. Das ehrenamtliche, höchste Aufsichts- und Beschlussgremium mit rund 100 Delegierten wählte in Freiburg mit Susan Leib eine neue Bundesleiterin.
  • Die anerkannten Hilfs- und beauftragten Luftrettungsorganisationen und die Feuerwehren sichern nahezu 100 Prozent der medizinischen Notfallrettung in Deutschland ab – sie fordern gemeinsam von der Bundespolitik Korrekturen am Gesetzentwurf.
  • Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags am 12. September 2026 fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in einem gemeinsamen Positionspapier mit seinem eigenverantwortlichen Jugendverband, dem Jugendrotkreuz (JRK), die Verankerung von Gesundheits- und Krisenkompetenz in Schulen. Der DRK-Präsident Hermann Gröhe betont: „Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen in der Gesellschaft. Die ersten Minuten bei einem Notfall entscheiden über Leben und Tod. Je mehr Menschen – auch schon Kinder – wissen, wie sie in so einer Lage handeln können, desto mehr Leben werden täglich gerettet.“ 
  • Ehemaliger Vizepräsident und Ehrenmitglied des Deutschen Roten Kreuzes im Alter von 69 Jahren verstorben
  • Täglich werden Menschen auf der ganzen Welt durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren Nächsten getrennt. Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hilft, Angehörige zu finden, sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen und Familien zu vereinen. Denn auch in Zeiten digitaler Vernetzung verlieren sich Menschen und brauchen Unterstützung bei der Suche. Anlässlich des Internationalen Tags der Vermissten am 30. August 2026 betont DRK-Generalsekretär Christian Reuter: „Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, Familien wieder zu vereinen und Angehörigen Gewissheit über die Schicksale ihrer vermissten Familienmitglieder zu geben.“
  • Humanitäre Helferinnen und Helfer arbeiten weltweit unter immer gefährlicheren Bedingungen. Angriffe, Entführungen und tödliche Gewalt gegen diejenigen, die Menschen in Not versorgen, haben in den vergangenen Jahren ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Staaten und Konfliktparteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht konsequent einzuhalten und humanitäre Helfende wirksam zu schützen.
  • Heute befasst sich das Bundeskabinett mit dem Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (1. KJHSRG). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt ausdrücklich das Ziel, die Hilfen für alle Kinder und Jugendliche mit Behinderungen – unabhängig von der Art der Behinderung – unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen. „Die vorgesehene Reform droht jedoch, den Schwerpunkt von der inklusiven Lösung hin zu einem vor allem kostenorientierten Umbau des Hilfesystems zu verschieben“, sagt Marc Nellen, Leiter des Bereichs Jugend und Wohlfahrtspflege im DRK-Generalsekretariat.
  • Mehrere Regionen Kolumbiens sind am 10. August 2026 von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 7.4 hat weite Teile Zentral- und Westkolumbiens sowie angrenzende Nachbarländer erfasst. In Kolumbien wurde der nationale Notstand ausgerufen. Im Moment geht man von über 100 Toten und zahlreichen Verletzten aus, wobei die Zahlen noch steigen werden. Die lokale Infrastruktur wurde massiv beschädigt, Wohngebäude, Krankenhäuser und Schulen stürzten teilweise oder ganz ein. Das Kolumbianische Rote Kreuz hat Such- und Rettungskräfte mobilisiert, um Menschen aus den Trümmern zu retten.
  • Fünf Jahre ist es her, dass andauernde Regenfälle in Teilen Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz zu extremen Überflutungen führten. Die traurige Bilanz der Hochwasserkatastrophe: mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt und unzählige Häuser, Betriebe und Einrichtungen zerstört. „Das Deutsche Rote Kreuz hat damals unmittelbar Soforthilfe geleistet und ist bis heute zur Stelle, wo Hilfe benötigt wird“, sagt DRK-Vizepräsident Jürgen Christmann. Und: „Die Katastrophe zeigt, dass es unerlässlich ist, den Bevölkerungsschutz in Deutschland weiter zu stärken.“
  • Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht im parlamentarischen Verfahren zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wichtige Verbesserungen, hält die finanziellen Probleme damit aber nicht für langfristig gelöst. Zwar wurden einige Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege aufgegriffen. Insgesamt bleibt das Gesetz aus Sicht des DRK jedoch hinter dem Notwendigen zurück und schafft keine verlässliche Grundlage für eine dauerhaft gute Versorgung. „Wir begrüßen, dass die Kritik der Wohlfahrtspflege im parlamentarischen Verfahren Gehör gefunden hat. Das zeigt, dass viele der vorgesehenen Kürzungen zu weit gingen. Die beschlossenen Änderungen reichen aber nicht aus, um Krankenhäuser, Pflegedienste, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen für Mütter, Väter und Kinder sowie andere Gesundheitsangebote dauerhaft wirtschaftlich abzusichern“, sagt Christian Reuter, DRK-Generalsekretär.
  • Zur von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe:
  • Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt weitere Hilfsgüter für die Menschen in den Erdbebengebieten Venezuelas auf den Weg. Am gestrigen Abend startete eine zusätzliche Lieferung mit medizinischem Material und Ausrüstung in das Katastrophengebiet. „Die Lage für die Menschen in den betroffenen Regionen ist weiterhin dramatisch. Mit den Hilfsgütern unterstützen wir unsere Schwestergesellschaft dabei, die medizinische Versorgung der Betroffenen auszubauen und die humanitäre Hilfe vor Ort zu stärken“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.