DRK Pressenews
Alle Meldungen des DRK.
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Eskalation im Nahen Osten - DRK baut Unterstützung für Zivilbevölkerung aus
Durch die andauernde Eskalation im Nahen Osten verschlechtert sich die humanitäre Lage für hunderttausende Menschen weiter. Die Schwestergesellschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort sind im Dauereinsatz, unter anderem in Irak, Iran, Israel, Libanon und den Palästinensischen Gebieten. Sie retten und evakuieren Menschen, leisten medizinische Nothilfe und verteilen Hilfsgüter. Diese unermüdliche Arbeit unterstützt das DRK nun mit konkreten Hilfsmaßnahmen und baut so seine jahrelange Unterstützung in dieser Notlage nochmals aus. „Die humanitäre Lage spitzt sich an vielen Orten dramatisch zu“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Dank unserer Schwestergesellschaften können wir direkt und bedarfsgerecht den Menschen vor Ort helfen.“ -
Eskalation im Nahen Osten - DRK-Schwestergesellschaften trotz großer Gefahren im Dauereinsatz
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist angesichts der erneuten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten zutiefst besorgt. In mehreren Ländern der Region kam und kommt es zu zum Teil schwerwiegenden Angriffen mit unabsehbaren Folgen für die Zivilbevölkerung. Unsere lokalen Schwestergesellschaften sind unermüdlich im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen. „Oft sind unsere Kolleginnen und Kollegen die ersten vor Ort und versorgen Menschen mit dem Nötigsten“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes. „Wir verfolgen die Lage sehr aufmerksam, um unsere Unterstützung für die einzelnen Schwestergesellschaften bedarfsgerecht auszubauen und so Menschen in Not beizustehen.“ -
Marc Nellen leitet den Bereich Jugend und Wohlfahrtspflege beim DRK
Seit 01. März 2026 ist Marc Nellen der neue Leiter des Bereichs Jugend und Wohlfahrtspflege beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Nach mehreren Stationen in Bundesministerien mit Fokus auf Themen des Sozialstaates wechselt er damit zu einem Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. DRK-Generalsekretär Christian Reuter sagt zum Start des neuen Bereichsleiters: „Die soziale Infrastruktur steht vor großen Herausforderungen, sei es durch die schwierige Finanzlage, die Alterung der Gesellschaft oder den Arbeitskräftemangel. Gerade in diesen Zeiten bin ich sehr froh, dass wir mit Marc Nellen eine so erfahrene und kompetente Führungsperson für das DRK gewinnen konnten. Ich wünsche ihm für seine neue Tätigkeit einen guten Start und freue mich auf die Zusammenarbeit.“ -
Gemeinsame Pressemitteilung: Finanzieller Druck auf Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege
Eine aktuelle Umfrage unter Einrichtungen und Diensten der Freien Wohlfahrtspflege zeigt eine weitere Verschärfung der finanziellen Situation im sozialen Sektor. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der anhaltende Ressourcenmangel nicht nur konkrete Hilfsangebote, sondern auch Möglichkeiten des freiwilligen Engagements bedroht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Reform des Sozialstaates in Deutschland und der Haushaltsverhandlungen für die kommenden Jahre warnen die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Paritätischer Gesamtverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Deutschland und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland), dass ohne stabile soziale Infrastruktur weder gesellschaftliche Teilhabe noch sozialer Zusammenhalt dauerhaft gewährleistet werden können. -
4. Jahrestag: DRK betont angesichts großer Not in der Ukraine die Bedeutung starker lokaler Partner
Seit der massiven Ausweitung des bewaffneten Konflikts zwischen Russland und der Ukraine am 24. Februar 2022 sind die Folgen vor allem für die Zivilbevölkerung verheerend. Vor diesem Hintergrund betont das Deutsche Rote Kreuz (DRK) den Wert der Zusammenarbeit mit seiner Schwestergesellschaft, dem Ukrainischen Roten Kreuz (URK). Die beiden Rotkreuz-Gesellschaften haben in den letzten vier Jahren ihre Partnerschaft deutlich ausgebaut, um auf die humanitäre Notlage angemessen reagieren zu können – gerade auch in der derzeit besonders dramatischen Lage. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad und Energieausfällen infolge von andauernden Angriffen auf die Wärme- und Stromversorgung ist das URK fortlaufend im Einsatz, um notleidende Menschen zu unterstützen. Landesweit benötigen laut UNHCR 12,7 Millionen Menschen humanitäre Hilfe: „Für viele Menschen ist die Mischung aus Kälte, Angst um das eigene Leben und stetiger Unsicherheit zermürbend. Gerade in dieser Lage zeigt sich, dass die Arbeit des Ukrainischen Roten Kreuzes wichtiger denn je ist. Wir werden unsere Schwestergesellschaft daher auch weiterhin umfassend unterstützen“, sagt DRK-Präsident Hermann Gröhe. -
Tag des Notrufs: DRK dringt bei Reform des Rettungsdienstes auf durchdachtes Handeln
Rund um die Uhr ist der Rettungsdienst bundesweit im Einsatz. Unter dem Notruf 112 hilft er vor allem bei lebensbedrohlichen Notfällen. Anlässlich des Europäischen Tags des Notrufs am 11.02 nimmt der größte rettungsdienstliche Leistungserbringer, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), insbesondere Stellung zur anstehenden Reform der Notfallversorgung in Deutschland. Das DRK blickt mit gemischten Gefühlen auf den Reformentwurf. „Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Reform angeht, allerdings besteht Nachbesserungsbedarf“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Es sollte der Anspruch an eine Reform sein, bewährte Strukturen zu stärken, nicht sie zu schwächen.“ -
Schwere Überschwemmungen: DRK leistet Nothilfe in Mosambik
In Mosambik sind 650.000 Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen. Bereits seit Dezember 2025 kommt es immer wieder zu heftigen Regenfällen. Es werden weiterhin starke Niederschläge und Wirbelstürme erwartet, die Lage könnte sich weiter zuspitzen. Bereits jetzt sind tausende Häuser komplett zerstört und Felder überflutet. „Unbemerkt von der Öffentlichkeit befinden sich viele Menschen in Mosambik in großer Not“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christian Reuter. „Im Rahmen eines Soforthilfeprojekts stellen wir unter anderem Zeltplanen, Decken und Moskitonetze zur Verfügung. Zudem werden Behelfstoiletten aufgebaut, um die Sanitärversorgung zu verbessern.“ -
Bei Minusgraden ohne Heizung und Strom: DRK weitet seine Hilfe für die Ukraine aus
Tausende Menschen haben derzeit in der Ukraine weder Strom noch Heizung – und dies häufig bei zweistelligen Minusgraden. Insbesondere in Kyjiw und Kyjiw Oblast, aber auch in anderen Städten und Regionen, hat sich die humanitäre Lage infolge von Angriffen auf die Energieinfrastruktur deutlich verschlimmert. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) baut deshalb seine Hilfe für die Ukraine nochmals aus: „Die humanitäre Notlage vieler Menschen in der Ukraine ist dramatisch. Ohne Strom und Heizung, aber mit der Angst vor weiteren Angriffen müssen tausende Menschen bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt leben“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Unsere Schwestergesellschaft, das Ukrainische Rote Kreuz, ist mit hunderten Helfenden vor Ort im Einsatz und versorgt Menschen mit dem Nötigsten. Diese Arbeit unterstützen wir nun mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von einer Million Euro und mehreren Stromgeneratoren.“ -
Mehrere Hilfsgüterflüge: DRK sendet lebensnotwendige Hilfsgüter in den Gazastreifen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat erneut Hilfsgüter für den Gazastreifen auf den Weg gebracht, um die notleidende Zivilbevölkerung zu unterstützen. Im Rahmen zweier Hilfsgüterflüge werden insgesamt 58 Tonnen auf 308 Paletten transportiert. Dabei handelt es sich um dringend benötigte Hilfsgüter wie Schlafsäcke und Hygieneprodukte. „Die Lage im Gazastreifen ist weiterhin dramatisch“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Zigtausende Menschen sind der Witterung weitgehend schutzlos ausgeliefert. Mit den Gütern lindern wir das Leid der Zivilbevölkerung zumindest etwas. Wir werden weiterhin einen langen Atem bei unserer Unterstützung brauchen.“ -
Tag des Ehrenamts: DRK betont zentrale Rolle des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Anlässlich des heutigen Tags des Ehrenamts betont das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die gesellschaftliche Relevanz des Ehrenamts und dessen Beitrag für ein demokratisches Gemeinwesen: „Der Blick für Andere, die Unterstützung notleidender Menschen, die Ermöglichung von Teilhabe oder das Eintreten für ein gelingendes Miteinander – alles dies leben hunderttausende Ehrenamtler Tag für Tag. Das Ehrenamt ist eine unerlässliche Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb spreche ich allen Ehrenamtlichen meinen Dank und die Hochachtung für ihren Einsatz aus“, sagt DRK-Präsident Hermann Gröhe. -
DRK-Bundesversammlung: Hermann Gröhe zum neuen Präsidenten des DRK gewählt
Die Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat am heutigen Samstag Hermann Gröhe zum neuen Präsidenten des DRK gewählt. Das Votum in Berlin fiel einstimmig aus. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister und langjährige Bundestagsabgeordnete ist damit Nachfolger von Gerda Hasselfeldt, die das DRK als Präsidentin acht Jahre führte. -
Empfehlung der Pflegekommission: Einigung auf Anhebung der Mindestlöhne
Die Pflegekommission hat sich einstimmig auf eine Empfehlung zur Erhöhung der Mindestlöhne in der Pflege geeinigt. Die Bundesregierung hat angekündigt, die Anhebung durch eine Rechtsverordnung entsprechend umzusetzen. „Die Entscheidung ist ein wichtiges Signal für die Wertschätzung der Pflegekräfte, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Finanzierung des Gesamtsystems dringend stabilisiert werden muss“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). -
Bundeshaushalt 2026: Mehr Schatten als Licht
In dieser Woche wird der Bundeshaushalt 2026 im Deutschen Bundestag beschlossen. Gerade mit Blick auf die Fortschreibung der Kürzung bei der humanitären Hilfe und dem fehlenden Mittelaufwuchs bei den anerkannten Hilfsorganisationen im Bereich Bevölkerungsschutz schaut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisch auf die anstehenden Beschlüsse: „Dieser Haushalt wird weder den wachsenden Herausforderungen im Bevölkerungsschutz noch dem Anspruch Deutschlands gerecht, ein verlässlicher Partner in der humanitären Hilfe zu sein“, sagt Christian Reuter, DRK-Generalsekretär. „Positiv ist dagegen hervorzuheben, dass die soziale Infrastruktur nicht kaputtgespart werden soll.“ -
Konflikt im Nahen Osten: DRK bringt erneut Hilfsgüter in den Gazastreifen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat abermals Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung in den Gazastreifen auf den Weg gebracht. Mehr als 20 Tonnen Hilfsgüter wurden Anfang der Woche im DRK-Logistikzentrum verladen. Das DRK reagiert damit auf die weiterhin katastrophale Lage der Zivilbevölkerung und die sich anbahnenden Wintermonate: „Es fehlt weiterhin an Grundlegendem wie Nahrung, Medikamenten und Unterkünften“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Mit dem Hilfsgüterflug unterstützen wir die Arbeit des Palästinensischen Roten Halbmonds, der seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts unermüdlich im Einsatz ist.“ -
Anstehende Winterkälte: Verstärkte Unterstützung der ukrainischen Zivilbevölkerung nötig
Die Ukraine steht vor dem vierten Winter seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts. In vielen Gebieten des Landes ist wichtige Infrastruktur massiv beschädigt oder gar zerstört. Gerade die im Winter wichtige Versorgung mit Energie ist zunehmend eingeschränkt. Seit 2022 haben Zerstörungen die Kapazität zur Stromerzeugung um zwei Drittel reduziert. Zugleich muss es gelingen, möglichst alle Menschen auch in abgelegenen Gebieten der Ukraine mit Gesundheitsdienstleistungen zu erreichen. „Die ukrainische Zivilbevölkerung ist seit nahezu vier Jahren im ständigen Ausnahmezustand, durch den nahenden Winter spitzt sich die Lage nochmals zu“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Das DRK steht fest an der Seite seiner ukrainischen Schwestergesellschaft, dem Ukrainischen Roten Kreuz, und leistet in vielfältigen Projekten Unterstützung.“