DRK Pressenews
Alle Meldungen des DRK.
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Bei Minusgraden ohne Heizung und Strom: DRK weitet seine Hilfe für die Ukraine aus
Tausende Menschen haben derzeit in der Ukraine weder Strom noch Heizung – und dies häufig bei zweistelligen Minusgraden. Insbesondere in Kyjiw und Kyjiw Oblast, aber auch in anderen Städten und Regionen, hat sich die humanitäre Lage infolge von Angriffen auf die Energieinfrastruktur deutlich verschlimmert. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) baut deshalb seine Hilfe für die Ukraine nochmals aus: „Die humanitäre Notlage vieler Menschen in der Ukraine ist dramatisch. Ohne Strom und Heizung, aber mit der Angst vor weiteren Angriffen müssen tausende Menschen bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt leben“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Unsere Schwestergesellschaft, das Ukrainische Rote Kreuz, ist mit hunderten Helfenden vor Ort im Einsatz und versorgt Menschen mit dem Nötigsten. Diese Arbeit unterstützen wir nun mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von einer Million Euro und mehreren Stromgeneratoren.“ -
Mehrere Hilfsgüterflüge: DRK sendet lebensnotwendige Hilfsgüter in den Gazastreifen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat erneut Hilfsgüter für den Gazastreifen auf den Weg gebracht, um die notleidende Zivilbevölkerung zu unterstützen. Im Rahmen zweier Hilfsgüterflüge werden insgesamt 58 Tonnen auf 308 Paletten transportiert. Dabei handelt es sich um dringend benötigte Hilfsgüter wie Schlafsäcke und Hygieneprodukte. „Die Lage im Gazastreifen ist weiterhin dramatisch“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Zigtausende Menschen sind der Witterung weitgehend schutzlos ausgeliefert. Mit den Gütern lindern wir das Leid der Zivilbevölkerung zumindest etwas. Wir werden weiterhin einen langen Atem bei unserer Unterstützung brauchen.“ -
Tag des Ehrenamts: DRK betont zentrale Rolle des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Anlässlich des heutigen Tags des Ehrenamts betont das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die gesellschaftliche Relevanz des Ehrenamts und dessen Beitrag für ein demokratisches Gemeinwesen: „Der Blick für Andere, die Unterstützung notleidender Menschen, die Ermöglichung von Teilhabe oder das Eintreten für ein gelingendes Miteinander – alles dies leben hunderttausende Ehrenamtler Tag für Tag. Das Ehrenamt ist eine unerlässliche Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb spreche ich allen Ehrenamtlichen meinen Dank und die Hochachtung für ihren Einsatz aus“, sagt DRK-Präsident Hermann Gröhe. -
DRK-Bundesversammlung: Hermann Gröhe zum neuen Präsidenten des DRK gewählt
Die Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat am heutigen Samstag Hermann Gröhe zum neuen Präsidenten des DRK gewählt. Das Votum in Berlin fiel einstimmig aus. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister und langjährige Bundestagsabgeordnete ist damit Nachfolger von Gerda Hasselfeldt, die das DRK als Präsidentin acht Jahre führte. -
Empfehlung der Pflegekommission: Einigung auf Anhebung der Mindestlöhne
Die Pflegekommission hat sich einstimmig auf eine Empfehlung zur Erhöhung der Mindestlöhne in der Pflege geeinigt. Die Bundesregierung hat angekündigt, die Anhebung durch eine Rechtsverordnung entsprechend umzusetzen. „Die Entscheidung ist ein wichtiges Signal für die Wertschätzung der Pflegekräfte, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Finanzierung des Gesamtsystems dringend stabilisiert werden muss“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). -
Bundeshaushalt 2026: Mehr Schatten als Licht
In dieser Woche wird der Bundeshaushalt 2026 im Deutschen Bundestag beschlossen. Gerade mit Blick auf die Fortschreibung der Kürzung bei der humanitären Hilfe und dem fehlenden Mittelaufwuchs bei den anerkannten Hilfsorganisationen im Bereich Bevölkerungsschutz schaut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisch auf die anstehenden Beschlüsse: „Dieser Haushalt wird weder den wachsenden Herausforderungen im Bevölkerungsschutz noch dem Anspruch Deutschlands gerecht, ein verlässlicher Partner in der humanitären Hilfe zu sein“, sagt Christian Reuter, DRK-Generalsekretär. „Positiv ist dagegen hervorzuheben, dass die soziale Infrastruktur nicht kaputtgespart werden soll.“ -
Konflikt im Nahen Osten: DRK bringt erneut Hilfsgüter in den Gazastreifen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat abermals Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung in den Gazastreifen auf den Weg gebracht. Mehr als 20 Tonnen Hilfsgüter wurden Anfang der Woche im DRK-Logistikzentrum verladen. Das DRK reagiert damit auf die weiterhin katastrophale Lage der Zivilbevölkerung und die sich anbahnenden Wintermonate: „Es fehlt weiterhin an Grundlegendem wie Nahrung, Medikamenten und Unterkünften“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Mit dem Hilfsgüterflug unterstützen wir die Arbeit des Palästinensischen Roten Halbmonds, der seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts unermüdlich im Einsatz ist.“ -
Anstehende Winterkälte: Verstärkte Unterstützung der ukrainischen Zivilbevölkerung nötig
Die Ukraine steht vor dem vierten Winter seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts. In vielen Gebieten des Landes ist wichtige Infrastruktur massiv beschädigt oder gar zerstört. Gerade die im Winter wichtige Versorgung mit Energie ist zunehmend eingeschränkt. Seit 2022 haben Zerstörungen die Kapazität zur Stromerzeugung um zwei Drittel reduziert. Zugleich muss es gelingen, möglichst alle Menschen auch in abgelegenen Gebieten der Ukraine mit Gesundheitsdienstleistungen zu erreichen. „Die ukrainische Zivilbevölkerung ist seit nahezu vier Jahren im ständigen Ausnahmezustand, durch den nahenden Winter spitzt sich die Lage nochmals zu“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Das DRK steht fest an der Seite seiner ukrainischen Schwestergesellschaft, dem Ukrainischen Roten Kreuz, und leistet in vielfältigen Projekten Unterstützung.“ -
Bewaffneter Konflikt in Sudan: Katastrophale Lage muss in Fokus der Weltöffentlichkeit
Der seit zweieinhalb Jahren andauernde bewaffnete Konflikt in Sudan geht mit schlimmsten Auswirkungen für die Zivilbevölkerung einher. Folgen, die man sich in Deutschland kaum vorstellen kann. Vierzehn Millionen Menschen wurden vertrieben – in keinem anderen Land gibt es mehr geflüchtete Menschen. 30 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Unterstützung, die die Menschen wegen mangelndem Zugang jedoch oft nicht erreicht hat, weshalb unzählige Menschen an Hunger leiden. Nun spitzt sich die Situation vor allem in El Fasher nochmals auf dramatische Weise zu. „Die Lage in Sudan ist verheerend. Als Deutsches Rotes Kreuz unterstützen wir seit vielen Jahren die Arbeit des Sudanesischen Roten Halbmonds, der als eine der letzten Organisationen vor Ort im Einsatz ist. Es muss nun gelingen, deutlich mehr Aufmerksamkeit und Bemühungen auf das Land zu richten, um für Verbesserungen zu sorgen“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). -
Tarifverhandlungen: DRK-Bundestarifgemeinschaft und ver.di treffen Einigung
Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. Nach drei Verhandlungsrunden haben nunmehr die zuständigen Gremien beider Tarifvertragsparteien der Einigung zugestimmt. „Wir haben nach konstruktiven, aber auch intensiven Gesprächen einen erfreulichen Abschluss für alle Beteiligten erzielt“, sagt DRK-Generalsekretär und Verhandlungsführer der BTG, Christian Reuter, anlässlich des Abschlusses. „Diese Einigung stellt in herausfordernden Zeiten einen fairen Kompromiss dar und bringt dank seiner langen Laufzeit mehr Planungssicherheit für alle Seiten.“ -
Gaza-Abkommen: DRK fordert schnellen und sicheren Zugang für Hilfsgüter und Helfende
Im Rahmen der fortschreitenden Verhandlungen zur Beendigung des bewaffneten Konflikts im Gazastreifen ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) dazu auf, schnelle und umfassende Hilfe nach humanitären Prinzipien zu ermöglichen: „Viel zu lange hat die Zivilbevölkerung unvorstellbares Leid erfahren. Jegliche Schritte, die nun erfolgen, müssen mit konkreten Maßnahmen zur Linderung des Leidens – sowohl für die palästinensische Zivilbevölkerung als auch die israelischen Geiseln - verbunden sein”, so der Generalsekretär des DRK, Christian Reuter. -
DRK-Medienpreis 2025 verliehen: Herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zeichnete am Abend des 1. Oktober vier herausragende journalistische Arbeiten in den Kategorien Text, Audio, Video und Social Media mit dem DRK-Medienpreis 2025 aus. Aus über 160 bundesweiten Einsendungen wählte eine neunköpfige Jury aus Medienexperten die besten Beiträge aus, die aktuelle sozialpolitische Themen beleuchten und Menschen zeigen, die sich in unvorhergesehenen Lebenssituationen befinden. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wurden die DRK-Medienpreise 2025 übergeben. -
Orientierung in Zeiten globaler Krisen: 60 Jahre Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
Vor 60 Jahren wurden die sieben Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung feierlich angenommen: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Sie bilden bis heute das Fundament der weltweiten humanitären Arbeit – auch für das Deutsche Rote Kreuz (DRK). „Die sieben Grundsätze sind heute aktueller denn je. In einer Welt, die geprägt ist von Krisen und Herausforderungen, bieten sie uns Orientierung und bilden Vertrauen. Nur wenn diese Prinzipien respektiert und geschützt werden, kann humanitäre Hilfe verlässlich geleistet werden“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. -
Vorstand im Deutschen Roten Kreuz e.V.: Christian Reuter im Amt des DRK-Generalsekretärs bestätigt
Der Generalsekretär und Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Roten Kreuzes e.V. (DRK), Christian Reuter, ist erneut in seinem Amt bestätigt worden. Mit der abermals einstimmigen Wiederwahl im DRK-Präsidium und im DRK-Präsidialrat wird seine Amtszeit um weitere sechs Jahre fortgeführt. „Gerade in Zeiten zahlreicher Krisen und großer Herausforderungen steht das DRK mit Christian Reuter an der Spitze für Stabilität, Orientierung und Verlässlichkeit. Seine Wiederwahl ist ein deutliches Zeichen des Vertrauens und der Geschlossenheit im Gesamtverband. Sie macht zugleich deutlich, dass wir unsere Arbeit weiterhin mit Kraft und Klarheit fortführen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit unserem Generalsekretär,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. -
Nach schwerem Erdbeben: DRK liefert dringend benötigte Hilfsgüter nach Afghanistan
Nach dem schweren Erdbeben in Afghanistan ist die humanitäre Lage weiterhin katastrophal. Mit einem heute gestarteten Hilfstransport unterstützt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Hilfsmaßnahmen seiner Partner vor Ort, dem Afghanischen Roten Halbmond (ARH) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRK). „Mit unserem Transport helfen wir den notleidenden Menschen mit Gütern, die dringend gebraucht werden“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Christian Reuter.