DRK Pressenews
Alle Meldungen des DRK.
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Notfallreform: Rettungsdienst braucht verlässliche Finanzierung und echte Mitsprache
Die anerkannten Hilfs- und beauftragten Luftrettungsorganisationen und die Feuerwehren sichern nahezu 100 Prozent der medizinischen Notfallrettung in Deutschland ab – sie fordern gemeinsam von der Bundespolitik Korrekturen am Gesetzentwurf. -
Welt-Erste-Hilfe-Tag: Jedes Kind soll Erste Hilfe können
Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags am 12. September 2026 fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in einem gemeinsamen Positionspapier mit seinem eigenverantwortlichen Jugendverband, dem Jugendrotkreuz (JRK), die Verankerung von Gesundheits- und Krisenkompetenz in Schulen. Der DRK-Präsident Hermann Gröhe betont: „Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen in der Gesellschaft. Die ersten Minuten bei einem Notfall entscheiden über Leben und Tod. Je mehr Menschen – auch schon Kinder – wissen, wie sie in so einer Lage handeln können, desto mehr Leben werden täglich gerettet.“ -
Deutsches Rotes Kreuz trauert um Dr. Volkmar Schön
Ehemaliger Vizepräsident und Ehrenmitglied des Deutschen Roten Kreuzes im Alter von 69 Jahren verstorben -
Online vernetzt und trotzdem verloren: Warum Menschen den Suchdienst brauchen
Täglich werden Menschen auf der ganzen Welt durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren Nächsten getrennt. Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hilft, Angehörige zu finden, sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen und Familien zu vereinen. Denn auch in Zeiten digitaler Vernetzung verlieren sich Menschen und brauchen Unterstützung bei der Suche. Anlässlich des Internationalen Tags der Vermissten am 30. August 2026 betont DRK-Generalsekretär Christian Reuter: „Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, Familien wieder zu vereinen und Angehörigen Gewissheit über die Schicksale ihrer vermissten Familienmitglieder zu geben.“ -
Welttag der humanitären Hilfe: DRK fordert mehr Schutz für Helfende
Humanitäre Helferinnen und Helfer arbeiten weltweit unter immer gefährlicheren Bedingungen. Angriffe, Entführungen und tödliche Gewalt gegen diejenigen, die Menschen in Not versorgen, haben in den vergangenen Jahren ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Staaten und Konfliktparteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht konsequent einzuhalten und humanitäre Helfende wirksam zu schützen. -
Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz: DRK fordert Nachbesserungen
Heute befasst sich das Bundeskabinett mit dem Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (1. KJHSRG). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt ausdrücklich das Ziel, die Hilfen für alle Kinder und Jugendliche mit Behinderungen – unabhängig von der Art der Behinderung – unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen. „Die vorgesehene Reform droht jedoch, den Schwerpunkt von der inklusiven Lösung hin zu einem vor allem kostenorientierten Umbau des Hilfesystems zu verschieben“, sagt Marc Nellen, Leiter des Bereichs Jugend und Wohlfahrtspflege im DRK-Generalsekretariat. -
Schweres Erdbeben in Kolumbien: DRK unterstützt Soforthilfe in Kolumbien
Mehrere Regionen Kolumbiens sind am 10. August 2026 von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 7.4 hat weite Teile Zentral- und Westkolumbiens sowie angrenzende Nachbarländer erfasst. In Kolumbien wurde der nationale Notstand ausgerufen. Im Moment geht man von über 100 Toten und zahlreichen Verletzten aus, wobei die Zahlen noch steigen werden. Die lokale Infrastruktur wurde massiv beschädigt, Wohngebäude, Krankenhäuser und Schulen stürzten teilweise oder ganz ein. Das Kolumbianische Rote Kreuz hat Such- und Rettungskräfte mobilisiert, um Menschen aus den Trümmern zu retten. -
Jahrestag Hochwasserkatastrophe: DRK fordert weitere Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz
Fünf Jahre ist es her, dass andauernde Regenfälle in Teilen Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz zu extremen Überflutungen führten. Die traurige Bilanz der Hochwasserkatastrophe: mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt und unzählige Häuser, Betriebe und Einrichtungen zerstört. „Das Deutsche Rote Kreuz hat damals unmittelbar Soforthilfe geleistet und ist bis heute zur Stelle, wo Hilfe benötigt wird“, sagt DRK-Vizepräsident Jürgen Christmann. Und: „Die Katastrophe zeigt, dass es unerlässlich ist, den Bevölkerungsschutz in Deutschland weiter zu stärken.“ -
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Wichtige Nachbesserungen erreicht – grundlegende Probleme bleiben bestehen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht im parlamentarischen Verfahren zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wichtige Verbesserungen, hält die finanziellen Probleme damit aber nicht für langfristig gelöst. Zwar wurden einige Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege aufgegriffen. Insgesamt bleibt das Gesetz aus Sicht des DRK jedoch hinter dem Notwendigen zurück und schafft keine verlässliche Grundlage für eine dauerhaft gute Versorgung. „Wir begrüßen, dass die Kritik der Wohlfahrtspflege im parlamentarischen Verfahren Gehör gefunden hat. Das zeigt, dass viele der vorgesehenen Kürzungen zu weit gingen. Die beschlossenen Änderungen reichen aber nicht aus, um Krankenhäuser, Pflegedienste, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen für Mütter, Väter und Kinder sowie andere Gesundheitsangebote dauerhaft wirtschaftlich abzusichern“, sagt Christian Reuter, DRK-Generalsekretär. -
Bundeshaushalt 2027: Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos!
Zur von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe: -
Schwere Erdbeben: DRK schickt weitere Hilfsgüter nach Venezuela
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt weitere Hilfsgüter für die Menschen in den Erdbebengebieten Venezuelas auf den Weg. Am gestrigen Abend startete eine zusätzliche Lieferung mit medizinischem Material und Ausrüstung in das Katastrophengebiet. „Die Lage für die Menschen in den betroffenen Regionen ist weiterhin dramatisch. Mit den Hilfsgütern unterstützen wir unsere Schwestergesellschaft dabei, die medizinische Versorgung der Betroffenen auszubauen und die humanitäre Hilfe vor Ort zu stärken“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. -
Schwere Erdbeben in Venezuela: DRK bringt erste Hilfsgüter auf den Weg
Nach den schweren Erdbeben im Norden Venezuelas und in Caracas hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erste Hilfsgüter für die betroffenen Menschen auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit dem Kolumbianischen Roten Kreuz werden die Materialien über die Grenze nach Venezuela transportiert, um das Venezolanische Rote Kreuz (VRK) bei den laufenden Soforthilfemaßnahmen zu unterstützen. Die Hilfsgüter werden im Laufe des Tages an das VRK übergeben. -
Schwere Erdbeben in Venezuela: Das DRK ruft zu Spenden auf
Innerhalb nur weniger Minuten haben zwei schwere Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1 bis 7,5 den Norden Venezuelas und Caracas getroffen. Nach ersten Berichten kam es dabei zu verheerenden Zerstörungen. Zahlreiche Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Das Venezolanische Rote Kreuz (VRK) hat seine Notfallmechanismen aktiviert und unterstützt die nationalen Behörden. „Noch steht das genaue Ausmaß der Schäden nicht fest, wir haben aber bereits frühzeitig sämtliche Vorbereitungen getroffen, um unsere Schwestergesellschaft und die Menschen vor Ort bestmöglich unterstützen zu können“, sagt der Generalsekretär vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Christian Reuter. „Angesichts der immensen Zerstörungen zeichnet sich bereits ab, dass der Bedarf enorm sein wird. Wir bitten daher um Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen.“ -
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Versorgung nicht auf Kosten der Träger sichern
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt anlässlich der öffentlichen Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Ausschuss für Gesundheit vor Einschnitten in der gesundheitlichen Versorgung. Zwar ist das Ziel, die Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen, aus DRK-Sicht grundsätzlich richtig. Der vorliegende Gesetzentwurf gefährdet jedoch zentrale Versorgungsbereiche wie Rettungsdienst, ambulante Pflege, Krankenhausversorgung sowie Reha- und Vorsorgeeinrichtungen. -
Hitze: DRK-Bundesarzt gibt Tipps
Wenn in den kommenden Tagen das Thermometer vielerorts 30 Grad und mehr anzeigt, ist das für viele Menschen sicher ein Grund zur Freude. Extremtemperaturen bergen leider aber auch erhebliche gesundheitliche Risiken – vor allem für kleinere Kinder, ältere oder kranke Menschen. Und: „An vielen Stellen können wir uns gegen die Auswirkungen der Hitze wappnen“, sagt DRK-Bundesarzt Universitäts-Professor Dr. Bernd Böttiger. Das Deutsche Rote Kreuz hat einige Tipps zusammengestellt.