DRK Pressenews
Alle Meldungen des DRK.
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Jahrestag Hochwasserkatastrophe: DRK fordert weitere Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz
Fünf Jahre ist es her, dass andauernde Regenfälle in Teilen Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz zu extremen Überflutungen führten. Die traurige Bilanz der Hochwasserkatastrophe: mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt und unzählige Häuser, Betriebe und Einrichtungen zerstört. „Das Deutsche Rote Kreuz hat damals unmittelbar Soforthilfe geleistet und ist bis heute zur Stelle, wo Hilfe benötigt wird“, sagt DRK-Vizepräsident Jürgen Christmann. Und: „Die Katastrophe zeigt, dass es unerlässlich ist, den Bevölkerungsschutz in Deutschland weiter zu stärken.“ -
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Wichtige Nachbesserungen erreicht – grundlegende Probleme bleiben bestehen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht im parlamentarischen Verfahren zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wichtige Verbesserungen, hält die finanziellen Probleme damit aber nicht für langfristig gelöst. Zwar wurden einige Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege aufgegriffen. Insgesamt bleibt das Gesetz aus Sicht des DRK jedoch hinter dem Notwendigen zurück und schafft keine verlässliche Grundlage für eine dauerhaft gute Versorgung. „Wir begrüßen, dass die Kritik der Wohlfahrtspflege im parlamentarischen Verfahren Gehör gefunden hat. Das zeigt, dass viele der vorgesehenen Kürzungen zu weit gingen. Die beschlossenen Änderungen reichen aber nicht aus, um Krankenhäuser, Pflegedienste, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen für Mütter, Väter und Kinder sowie andere Gesundheitsangebote dauerhaft wirtschaftlich abzusichern“, sagt Christian Reuter, DRK-Generalsekretär. -
Bundeshaushalt 2027: Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos!
Zur von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe: -
Schwere Erdbeben: DRK schickt weitere Hilfsgüter nach Venezuela
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt weitere Hilfsgüter für die Menschen in den Erdbebengebieten Venezuelas auf den Weg. Am gestrigen Abend startete eine zusätzliche Lieferung mit medizinischem Material und Ausrüstung in das Katastrophengebiet. „Die Lage für die Menschen in den betroffenen Regionen ist weiterhin dramatisch. Mit den Hilfsgütern unterstützen wir unsere Schwestergesellschaft dabei, die medizinische Versorgung der Betroffenen auszubauen und die humanitäre Hilfe vor Ort zu stärken“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. -
Schwere Erdbeben in Venezuela: DRK bringt erste Hilfsgüter auf den Weg
Nach den schweren Erdbeben im Norden Venezuelas und in Caracas hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erste Hilfsgüter für die betroffenen Menschen auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit dem Kolumbianischen Roten Kreuz werden die Materialien über die Grenze nach Venezuela transportiert, um das Venezolanische Rote Kreuz (VRK) bei den laufenden Soforthilfemaßnahmen zu unterstützen. Die Hilfsgüter werden im Laufe des Tages an das VRK übergeben. -
Schwere Erdbeben in Venezuela: Das DRK ruft zu Spenden auf
Innerhalb nur weniger Minuten haben zwei schwere Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1 bis 7,5 den Norden Venezuelas und Caracas getroffen. Nach ersten Berichten kam es dabei zu verheerenden Zerstörungen. Zahlreiche Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Das Venezolanische Rote Kreuz (VRK) hat seine Notfallmechanismen aktiviert und unterstützt die nationalen Behörden. „Noch steht das genaue Ausmaß der Schäden nicht fest, wir haben aber bereits frühzeitig sämtliche Vorbereitungen getroffen, um unsere Schwestergesellschaft und die Menschen vor Ort bestmöglich unterstützen zu können“, sagt der Generalsekretär vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Christian Reuter. „Angesichts der immensen Zerstörungen zeichnet sich bereits ab, dass der Bedarf enorm sein wird. Wir bitten daher um Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen.“ -
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Versorgung nicht auf Kosten der Träger sichern
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt anlässlich der öffentlichen Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Ausschuss für Gesundheit vor Einschnitten in der gesundheitlichen Versorgung. Zwar ist das Ziel, die Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen, aus DRK-Sicht grundsätzlich richtig. Der vorliegende Gesetzentwurf gefährdet jedoch zentrale Versorgungsbereiche wie Rettungsdienst, ambulante Pflege, Krankenhausversorgung sowie Reha- und Vorsorgeeinrichtungen. -
Hitze: DRK-Bundesarzt gibt Tipps
Wenn in den kommenden Tagen das Thermometer vielerorts 30 Grad und mehr anzeigt, ist das für viele Menschen sicher ein Grund zur Freude. Extremtemperaturen bergen leider aber auch erhebliche gesundheitliche Risiken – vor allem für kleinere Kinder, ältere oder kranke Menschen. Und: „An vielen Stellen können wir uns gegen die Auswirkungen der Hitze wappnen“, sagt DRK-Bundesarzt Universitäts-Professor Dr. Bernd Böttiger. Das Deutsche Rote Kreuz hat einige Tipps zusammengestellt. -
Hilfsorganisationen: GKV stabilisieren – Rettungsdienst nicht destabilisieren
Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst warnen gemeinsam vor einer strukturellen Unterfinanzierung des Rettungsdienstes durch die geplante Begrenzung von Vergütungssteigerungen auf die Grundlohnrate in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). -
INTERSCHUTZ 2026: Das DRK auf der Leitmesse für Bevölkerungsschutz
Vom 1. bis 6. Juni 2026 findet in Hannover die INTERSCHUTZ 2026 statt. In einer Zeit wachsender Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz steht die Leitmesse besonders im Fokus. Dazu sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): „Als DRK werden wir vor Ort spannende Einblicke in unsere Arbeit im Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und die humanitäre Hilfe geben. -
Beschlossene Maßnahmen: Bevölkerungsschutz endlich auf der Tagesordnung. Dort muss er bleiben.
Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung Maßnahmen zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes beschlossen. „Deutschland braucht beim Bevölkerungsschutz einen nachhaltigen Kraftakt. Denn es besteht ein erheblicher Nachholbedarf in diesem Bereich. Deshalb begrüßen wir es, dass die Bundesregierung das Thema nun verstärkt angeht und mit dem Pakt wichtige Maßnahmen ergreift“, sagt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe. „Als DRK können wir dem Staat dank unserer vielen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen das Angebot machen, zum Schutz der Bevölkerung an zahlreichen Stellen entscheidend beizutragen. Deshalb bauen wir darauf, dass wir und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen zukünftig stärker bei entsprechenden Überlegungen eingebunden und berücksichtigt werden.“ -
Weltrotkreuztag: Menschlichkeit und Arbeit der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung gerade jetzt wichtig
In einer Zeit der weltweiten Krisen, zunehmender bewaffneter Konflikte und Verletzungen des humanitären Völkerrechts weist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf die Grundsätze seiner Arbeit hin. „Am Weltrotkreuztag machen wir nicht nur auf unsere Arbeit im In- und Ausland und das Wirken unserer Bewegung insgesamt aufmerksam, sondern erinnern gerade in dieser krisengeprägten Zeit an unsere handlungsleitenden Grundsätze wie Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit“, sagt DRK-Präsident Hermann Gröhe. „Weltweit stehen die über 17 Millionen Helferinnen und Helfer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung dafür ein, dass Menschen nach dem Maß der Not Hilfe erfahren. In vielen Ländern nehmen humanitäre Helferinnen und Helfer große Gefahren auf sich, um sich für Menschen in Not einzusetzen. Das ist gelebte Menschlichkeit und Solidarität.“ -
Kritik am Kabinettsbeschluss: GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verschlechtert die Gesundheitsversorgung deutlich
Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung den Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes beschlossen. Das Deutsche Rote Kreuz erkennt das Bemühen an, die Finanzierungslücke in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schließen zu wollen. Auch einzelne Maßnahmen wie die Einführung einer Zuckersteuer, um für eine gesündere Ernährung und damit weniger Krankheiten zu sorgen, begrüßt das DRK ausdrücklich. Dabei wäre es wünschenswert, wenn die Einnahmen aus dieser zusätzlichen Steuer zur Stabilisierung der GKV genutzt werden und nicht im Gesamtstaatshaushalt verschwinden würden. Doch aus Sicht des DRK bedroht das geplante Gesetz auch einen maßgeblichen Teil der Gesundheitsversorgung: „Auch wenn im aktuellen Gesetzentwurf gegenüber der Ausgangsfassung nachgebessert wurde, wären die Auswirkungen des jetzt beschlossenen Entwurfs dramatisch. Zahlreiche Angebote im Gesundheits- und Sozialbereich stünden aufgrund ausbleibender Gegenfinanzierung vor dem Aus, gerade im ländlichen Raum. Dies wäre eine fatale Entwicklung für die Gesundheitsversorgung, die nicht im Interesse der Bundesregierung liegen sollte“, sagt Christian Reuter. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass im Gesetzgebungsprozess weitere, deutliche Anpassungen folgen. Es muss gerade in Engpassberufen die vollständige Refinanzierung fairer Tariflöhne gewährleistet werden. Unter anderem der Rettungsdienst und die Pflege im Krankenhaus können in ohnehin schon herausfordernden Zeiten nicht auch noch untragbare wirtschaftliche Risken übernehmen.“ -
GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Sparen an der falschen Stelle bedroht Gesundheitsversorgung
Die Bundesregierung will am morgigen Mittwoch in ihrer Kabinettssitzung den Entwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschließen. Zwar begrüßt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ausdrücklich das grundsätzliche Bemühen, die bestehende Deckungslücke in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen, aber man dürfe dabei nicht andere Teile der Gesundheitsversorgung aufs Spiel setzen. „Auf der einen Seite hält man an der milliardenschweren Finanzierung versicherungsfremder Leistungen fest, auf der anderen Seite will man ausgerechnet in mehreren Engpassberufen wie im Rettungsdienst oder in der ambulanten Pflege bei den Tariflohnsteigerungen sparen. Das ist der vollkommen falsche Ansatz“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Zudem negiert ein Vergütungsdeckel die Realität steigender Kosten unter anderem beim Hausnotruf, der medizinischen Behandlungspflege und im Rettungsdienst und stülpt unseren Angeboten untragbare wirtschaftliche Risken über. In der Gesamtheit stellt das geplante Vorhaben zentrale Teile unserer Gesundheitsversorgung insbesondere auf dem Land in Frage.“ -
GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Gesundheitsversorgung nicht gefährden
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt und unterstützt die Absicht der Gesundheitsministerin, die bestehende Deckungslücke in der Gesetzlichen Krankenversicherung schließen zu wollen. Angesichts der Finanzlage sei es im Grundsatz richtig, jetzt ausgabenbegrenzende Reformen im Gesundheitswesen anzustreben, zum Beispiel durch die vorgesehene Einführung eines ergänzenden Herstellerabschlags für insbesondere hochpreisige Arzneimittel. Das DRK kritisiert jedoch deutlich, dass zum Schließen der Finanzierungslücke die versicherungsfremden Leistungen nicht stärker in den Blick genommen werden. Allein durch die vollständige Finanzierung der Krankenkassenbeiträge der Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln würden in der GKV rund 12 Milliarden Euro eingespart werden. Stattdessen werden nach Ansicht des DRK auch Maßnahmen angestrebt, vor allem die Streichung der Finanzierung von Tariflohnsteigerungen wie in der ambulanten Pflege oder die pauschale Kostendeckelung beim Rettungsdienst, die der falsche Weg seien. „Dieses Vorgehen würde die Versorgungssicherheit insbesondere auf dem Land aufs Spiel setzen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Schon heute stehen die ambulante Pflege und der Rettungsdienst unter enormem Druck, der sich durch die Maßnahmen nochmals deutlich erhöhen würde.“